Nur WM-Zuschauer in Südafrika, aber Weltmeister bei Wissen und Technologie! Mit einer 13-teiligen Inseratenreihe in der WM-Beilage der Kleinen Zeitung zeigt die innoregio styria humorig und prägnant Leistungen aus Wissenschaft und unternehmerischer Technologie auf, in denen Steirerinnen und Steirer eine weltweite Führungsrolle einnehmen.
Eine vom VSW Steiermark in Kooperation mit dem Land Steiermark veröffentlichte aktuelle Studie des OGM über Leistungen, Stand und Rezeption des Universitätsstandortes Steiermark (Styrian Science Study) hat insbesondere im Bereich des öffentlichen Bewusstseins wenig erfreuliche Ergebnisse gebracht.
Während 78 % der Befragten der These zustimmen, dass die Steiermark für Natur oder Freizeit und Sport steht, sehen nur 29 % die Steiermark als Wissenschafts- und Technologieland. Dieses Ergebnis wird im Detail nochmals dramatischer, da nur 4 % (!) der unter 30 Jährigen und nur 15 % der Frauen Wissenschaft und Technologie mit der Steiermark verbinden.
Von diesem Ergebnis ausgehend nützt die "innoregio styria" in Kooperation mit dem Land Steiermark die Aufmerksamkeit, die die Fußball WM 2010 bei der Bevölkerung (und insbesondere bei der jungen Bevölkerung) nach sich zieht, auch für den Forschungs- und Technologiestandort. Ziel ist es, Bewusstseinsbildung für weltmeisterliche Leistungen steirischer Wissenschaft und Technologie zu fördern und einen regionalen Stolz darauf zu entwickeln.
Klicken Sie sich auch durch die anderen Inserate
Ergebnisse der Styrian Science Study
Mit fünf Universitäten, zwei Fachhochschulen und zwei Pädagogischen Hochschulen sowie bedeutenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist die Steiermark das Wissenschafts- und Forschungsland in Österreich. Die regionale F&E-Quote liegt mit 4,3% weit über dem nationalen Schnitt von 2,8% und einen ganzen Prozentpunkt vor dem Zweiten im Bundesländerranking, das ist Wien mit 3,2%.
Als industriell geprägtes Land hat die Steiermark eine lange Tradition im Umgang mit Innovationen und auch die Landespolitik räumt der Wissenschaft und Forschung einen hohen Stellenwert ein. Die Steirerinnen und Steirer jedoch schätzen die Bedeutung der Wissenschaft wesentlich geringer ein. Gründe für diese Sichtweise liegen oft darin, dass steirisches Know How in der Ausrüsterindustrie liegt und als solches in den Markenprodukten der Elektroindustrie (iPod, Blackberry) oder diversen anderen Industrien nicht wahrgenommen wird.
Die Zusammenfassung der Styrian Science Study können Sie hier downloaden.